Elektronischer Wachhund im Test – Sinnvoll oder Spielerei?

Elektronischer Wachhund Test

Alarmanlagen funktionieren immer nach dem selben Prinzip: Über verschiedene Sensoren wird festgestellt, dass jemand versucht, in das Haus zu gelangen. Dadurch wir der Alarm ausgelöst, der entweder durch Lärm den Einbrecher vertreiben soll oder aber einen stillen Alarm weiterleitet, der eine Sicherheitsfirma und schließlich die Polizei benachrichtigt. Eine kreative Variante dieses Prinzips ist der so genannte elektronische Wachhund EW01.

Was ist der elektronische Wachhund und wie funktioniert er?

Beim elektronischen Wachhund handelt es sich um eine sehr spezielle Alarmanlage: Man platziert den elektronischen Wachhund hinter der Haustür oder an anderen zu schützenden Bereichen. Über einen speziellen Radar-Sensor kann der Wachhund selbst durch Türen oder Wände hindurch Menschen detektieren und gibt bei Erkennen Alarm. Und dieser Alarm hat es in sich: Das Gerät simuliert täuschend echt das Bellen eines großen Hundes! Es baut sich nach und nach auf, gewinnt mit der Zeit an Intensität und Lautstärke, es hört sich so an, als würde der Hund immer Aggressiver werden. Und dabei ist es keine einfache Endlosschleife, das Bellen variiert sehr und hört sich realistisch an. Kein Einbrecher wird es wagen, in ein Haus einzudringen in dem ein großer Hund Wache schiebt! Lesen Sie hier den Test zum elektronischen Wachhund, welchen Sie hier bekommen.

Der Radar-Sensor

Elektronischer Wachhund Rückansicht

Elektronischer Wachhund Rückansicht

Um noch einmal auf den Sensor zurück zu kommen: Der Radar-Sensor des elektronischen Wachhundes EW01 ist eine Besonderheit. Die Strahlen reichen durch Außenmauern hindurch und ermöglichen es so, den Wachhund unsichtbar zu platzieren. Es kann zwischen zwei Erfassungsbereichen gewählt werden, um Fehlalarme zu vermeiden. Dieser Erfassungsbereich beträgt entweder 4,5 mal 7 Meter oder 2,5 mal 3,5 Meter.

Was im Test nicht funktioniert hat: Durch Wärme-isolierte Fenster hindurch funktionieren die Radarstrahlen nicht. Auch durch manche metallische Materialien kommen die Strahlen nicht durch, zum Beispiel die Wände eines Wohnwagens. Ansonsten kann man den Radarsensor sehr effektiv einsetzen, vorausgesetzt, man platziert den elektronischen Wachhund gut. Man sollte also überlegen, von wo sich ein Einbrecher sich dem Haus stellen würde und dann versuchen, das Gerät so zu platzieren, dass der Alarm auf jeden Fall ausgelöst werden muss.

Der elektronische Wachhund kann mit zusätzlichen Sensoren erweitert werden, bis zu 6 Bewegungsmelder und Öffnungsmelder können per Funk verbunden werden und jeweils den Alarm, also das Bellen, auslösen. Diese Sensoren können Sie rund um das Haus anbringen, das passende Montagematerial ist im Lieferumfang enthalten. Betrieben werden die Sensoren per 9-Volt Blockbatterie, welche es möglich machen, die Melder flexibel anzubringen.

Hier bekommen Sie die zusätzlichen Melder für den elektronischen Wachhund:
Funk-Bewegungsmelder MA80P
Funk-Öffnungsmelder MA80KM

Bedienung und Funktionen

Elektronischer Wachhund Fernbedienung

Die Fernbedienung des elektronischen Wachhundes – Klicken Sie auf das Bild für weitere Produktbilder und Kundenmeinungen

Haben Sie erst einmal einen passenden Ort zum Aufstellen des Wachhundes gefunden, können Sie ihn mit der kleinen Fernbedienung, die sie praktischerweise am Schlüsselbund tragen können, aktivieren. Die Fernbedienung kommt mit drei Tasten aus: Alarm ein, Alarm aus und die Notfalltaste. Über Letztere kann im Ernstfall ein Sirenen-Alarm ausgelöst werden.

Am Gerät selbst lassen sich ebenfalls noch einige Einstellungen vornehmen. Es kann zwischen 3 Alarmtönen gewählt werden, neben dem Bellen stehen eine Sirene und ein Gong zur Verfügung. Außerdem kann am Wachhund die Größe des Erfassungsbereichs des Radar-Sensors eingestellt werden.

Für das rund 105 Dezibel laute Bellen sorgt der 5 Watt Lautsprecher. Das Bellen kommt laut und vom Ton her Satt rüber – dabei hört es sich so realistisch an, dass sogar echte Hunde auf den elektronischen Wachhund reagieren. Betrieben wird das Gerät entweder über einen Netzstecker oder über 8 AA Mignon-Batterien, mit denen man übrigens auch Stromausfälle überbrücken kann.

Und noch ein kleines Extra: im Lieferumfang ist ein „Warnung vor dem Hund“ – Aufkleber dabei, den man zusätzlich zur Abschreckung einsetzen kann.

Nochmal alle Details und Funktionen im Überblick

  • Innovative Alarmanlage mit Radar-Sensor
  • Realistisches Bellen als Alarm (105 Dezibel laut)
  • Zusätzlich Sirene oder Gong als Alarm wählbar
  • Betrieb per Netzstrom oder Batterien
  • Über Fernbedienung steuerbar
  • Erfassungsbereich einstellbar
  • Notfalltaste auf der Fernbedienung

 Fazit

Der elektronische Wachhund EW 01 ist durchaus ein sinnvolle Mittel zum Einbruchschutz. Nicht nur, dass der Alarm laut ist, das täuschend echte Bellen sollte Einbrecher dauerhaft fernhalten. Einfache Bedienung, der innovative Radarsensor und der günstige Preis ( rund 60 Euro) sorgen für ein gutes Abschneiden bei unserem Test. Eine klare Kaufempfehlung von uns!

Hier bekommen Sie den elektronischen Wachhund
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6 Kommentare

  1. Tatjana 15. Januar 2014
  2. Balabum 25. Januar 2014
  3. stephan 13. Februar 2014
  4. Simpsons Fan 24. Februar 2014
  5. Köter 31. Mai 2015
    • Dominik 2. August 2015

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