Einbruchs- Prävention vor dem Urlaub – So können Sie sich unbesorgt entspannen

Urlaub Einbruchschutz

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Das wissen natürlich auch Einbrecher, die sich gerne über unbewachte Häuser hermachen. Wenn Sie sich im Urlaub keine Sorgen über ihr Hab und Gut daheim machen wollen, dann gilt es einige Vorkehrungen zu treffen, bevor Sie aufbrechen können. Wenn Sie diesen Artikel gelesen haben und unsere Tipps zum Einbruchschutz in der Urlaubszeit befolgen, können Sie unbesorgt Urlaub machen.

Eines vorweg! Zusätzlich zu unseren Tipps speziell zum Thema Einbruchsprävention vor dem Urlaub sollte ihr Haus natürlich über eine gewisse Grundsicherung vor Einbrechern verfügen. Dazu zählen einbruchssichere Fenster und Türen (besonders eine gute mechanische Sicherung ist hier notwendig, für mehr Infos siehe Verlinkungen) sowie eine ordentliche Außenbeleuchtung. Auch eine Alarmanlage kann sinnvoll sein.

Nun aber zu unseren Einbruchspräventions-Tipps zur Urlaubszeit. Wichtig ist vor allem:

 Man sollte gar nicht merken, dass Sie nicht daheim sind! 

 

Erzählen Sie nicht jedem, dass Sie in den Urlaub gehen

Sie sollten nicht in sozialen Netzwerken ankündigen, dass Sie in den Urlaub fahren – Langfinger könnten hier mitlesen. Es gab mehrere Fälle, bei denen nachgewiesen werden konnte, dass Einbrecher ihre Informationen von Facebook hatten – ganz freiwillig von den Opfern gepostet.

Sie sollten auch ihren Anrufbeantworter auf keinen Fall mit Texten wie „Von dann bis dann sind wir im Urlaub“ besprechen. Einbrecher machen gerne einen „Kontroll-Anruf“, wenn Sie ein Objekt entdeckt haben. Leiten Sie die eingehenden Telefonate am besten um: Entweder zu ihrem Nachbarn, einem Verwandten oder einem Freund.

Vorsicht auch am Flughafen oder am Bahnhof: Einbrecher können hier anhand von Adressanhängern an Koffern erfahren, wer gerade auf dem Weg in dem Urlaub ist – und natürlich, wo das leer stehende Haus ist! Besser, Sie verwenden Adressanhänger mit verdecktem Adressfeld.

Dein Nachbar ist dein bester Freund wenn es um Einbruchschutz in der Urlaubszeit geht

Gute Nachbarn können sehr gut dafür sorgen, dass ihr Haus bewohnt aussieht, obwohl Sie im Urlaub weilen. Um den Eindruck zu erwecken, dass jemand daheim ist, sollte ihr Briefkasten täglich geleert werden – ein überquellender Briefkasten ist ein deutliches Signal für jeden Einbrecher. Die eingehende Post sollte ihr Nachbar am besten bei sich aufheben, bis Sie wieder zu Hause sind. Alternativ können Sie ihre Post auch temporär per Nachsendeservice umleiten.

Vorausgesetzt, Sie vertrauen Ihrem Nachbarn, geben Sie ihm auch unbedingt ihren Hausschlüssel. Optimal wäre es, wenn Sich ihr Nachbar ein paar Stunden pro Tag in ihrem Haus aufhält, damit es bewohnt aussieht. Ab und zu einmal durchlüften (nicht vergessen die Fenster wieder zu schließen!), die Blumen gießen, Rollos hoch- und runter machen oder im Garten vor dem Haus einen Kaffee trinken. Abends ein Stündchen vorm Fernseher – All diese einfachen Aktivitäten lassen das Haus bewohnt aussehen und schrecken so Einbrecher ab.

Bitten Sie ihren Nachbarn auch, ab und an einmal vor ihrem Haus zu parken, vor allem wenn Sie einen Parkplatz auf ihrem eigenen Grundstück haben. Wenn hier über mehrere Tage hinweg kein Fahrzeug steht, ist das auffällig!

Wenn Sie in der Nachbarschaft Kinder haben, bitten Sie sie, ab und zu in ihrem Garten und auf ihrer Auffahrt zu spielen. Spielende Kinder auf dem Grundstück erwecken auch sehr schön den Anschein, dass die Bewohner nicht im Urlaub sind.

Wenn Sie länger als zwei Wochen im Urlaub sind, bitten Sie ihren Nachbarn, ihren Rasen zu mähen, oder bezahlen Sie jemanden dafür! Ein sehr langer Rasen kann ein Zeichen für Einbrecher sein, dass niemand daheim ist. Das gleiche gilt für das Schneeräumen im Winter oder das Laubfegen im Herbst.

Wenn Sie keine netten Nachbarn haben – Es gibt Dienstleister, die zuverlässige Personen vermitteln, die in Ihrem Haus wohnen, während Sie im Urlaub sind. Meist wird dieser Job von Studenten erledigt. Das ist zwar mit bis zu 50 Euro pro Tag nicht billig, dafür können Sie sicher sein, dass mit großer Wahrscheinlichkeit niemand bei Ihnen einbricht – denn das Haus wirkt dann nicht nur bewohnt, es IST bewohnt.

Diese technischen Helfer können Ihre Anwesenheit vortäuschen.

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Wenn Ihr Nachbar nicht so viel Zeit hat, ihr Haus bewohnt aussehen zu lassen, dann können Sie auch mit Technik nachhelfen. Den Trick mit durch Zeitschaltuhren gesteuerten Lampen kennt inzwischen fast jeder – aber achten Sie darauf, dass Sie ordentliche Zeitschaltuhren mit einem Dämmerungserkennung und Zufallgenerator verwenden, damit nicht jeden Tag zu genau derselben Zeit da Licht an- und ausgeht. Unsere Preis-Leistungs-Empfehlung: Diese Zeitschaltuhr von as – Schwabe für nur rund 10 Euro.

Weitere Tipps, wie Sie Anwesenheit vortäuschen können:

  • Automatisch gesteuerte Rolladen, am besten mit Dämmerungssensor und einbruchhemmender Wirkung
  • Durch eine Zeitschaltuhr ferngesteuerte Gartensprinkler
  • Ebenfalls durch eine Zeitschaltuhr mit Zufallsfunktion können Sie tagsüber ein Radio laufen lassen – am besten so laut, dass man es von draußen hören kann
  • Ein TV-Simulator in einem Zimmer im oberen Stockwerk –Mehr Informationen
  • Auch ein elektronischer Wachhund kann Einbrecher in die Flucht schlagen: Mit sehr echt klingendem Gebell und seinem genialen Radar-Sensor, der auch durch Wände hindurch anschlägt, beschützt er ihr Haus

Bildquelle: amazon.de

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2 Kommentare

  1. Simone 17. Juli 2014
  2. Karoline 19. Oktober 2014

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