5 Fakten über Einbrecher und Einbrüche

Die Angst vor Einbrüchen steigt in Deutschland genauso stetig wie die Einbruchszahlen. Wenn man an Einbrecher denkt, dann hat man immer den sorgfältig planenden Profi-Verbrecher vor Augen – Wussten Sie aber, dass Einbrecher meist Gelegenheitstäter sind, die ihre Einbrüche komplett spontan verüben, einfach weil sich gerade die Möglichkeit bietet?
Wenn man das weiß, sollte man zu dem Schluss kommen, dass man Einbrechern also einfach keine Möglichkeit bieten darf!

Leider wird Einbrechern die „Arbeit“ in Deutschland immer noch viel zu leicht gemacht, was vor allem auch an der Unwissenheit der Opfer liegt. Daher haben wir hier 5 Fakten über Einbrecher und Einbrüche für Sie, die Ihnen helfen können, nicht selbst zum Opfer zu werden:

1. Einbrecher arbeiten meist Tagsüber

In der Vorstellung vieler Leute sind Einbrecher schwarz gekleidete lichtscheue Verbecher, die immer tief in der Nacht zuschlagen. Aber das ist falsch: Der Großteil aller Einbrüche (in Privathäuser) wird zur Tageszeit verübt! Warum Einbrecher nicht mitten in der Nacht in ein Privathaus einbricht ist logisch: Nachts schläft man meist im Dunkeln, der Einbrecher kann also nicht erkennen, ob jemand im Haus ist oder nicht. Tagsüber ist das besser auszumachen, hier verlassen die Bewohner das Haus meist schon morgens, um zur Arbeit zu gehen. Besonders beliebt ist bei Einbrechern natürlich die Winterzeit, hier kann man durch die früh einsetzende Dämmerung leicht erkennen, in welchem Haus sich gerade niemand aufhält.

2. Nachbarn sind nicht immer ein guter Schutz vor Einbrechern
„Als gute Nachbarn passen wir natürlich aufeinander auf“ – Das ist ein toller Vorsatz, in der Realität ist das aber nur schwer umzusetzen. Ihr Nachbar wird vielleicht bemerken, dass sich ein Fremder auf Ihrem Grundstück befindet. Aber woher soll er wissen, dass das nicht ein Bekannter von Ihnen, ein Lieferant oder ein Handwerker ist? Kaum ein Nachbar wird gleich die Polizei rufen, wenn ihm ein für ihn Unbekannter auffällt. Hand aufs Herz: Würden Sie so handeln? Noch schlimmer ist das in großen Mietshäusern, hier kennen sich die Nachbarn oft nicht einmal untereinander. Einbrecher nutzen diese Anonymität gnadenlos aus.

3. Einbrecher sind meist Spontan-Täter…
Ein angekipptes Fenster im Erdgeschoss, kein Auto vor der Tür und kein Nachbar zu sehen? Hier wird jeder Einbrecher sein Glück probieren, ohne das er tagelang vorher die Lage gepeilt hat. Bietet sich eine Chance, wird gnadenlos zugeschlagen.

4. …Aber natürlich sind nicht alle Einbrüche spontan

Andere Einbrecher gehen systematischer vor: Sie suchen nach lohnend aussehenden Objekten, beobachten es ein paar Tage lang und versuchen den Tagesrythmus der Bewohner zu analysieren, um so herauszufinden, wann das Objekt verlassen ist. Oft gehen Einbrecherbanden so vor, hier werden mehrere lohnende Häuser ausspioniert und dann innerhalb eines Tages alle ausgeräumt. Tipp: Achten Sie auf Zeichen an ihrer Hausmauer! Einbrecher markieren fertig ausgekundschaftete Gebäude oft zum Beispiel mit einem Kreide-X. Wenn Sie solch ein Zeichen entdecken, informieren Sie umgehend die Polizei!

5. Nur mit einer soliden mechanischen Sicherung können Sie vor Einbrechern sicher sein!
Einbrecher brechen einen Einbruchsversuch im Schnitt nach 5 Minuten ab – Wenn Sie bis dahin nicht ins Haus gekommen sind, dann machen sie sich lieber aus dem Staub, da die Gefahr entdeckt zu werden zu groß wird. Sie sollten also versuchen, es den Langfingern so schwer wie möglich zu machen und alle Schwachstellen ihres Hauses beseitigen: Sichern sie Fenster und Türen sowie andere Stellen, an denen Einbrecher ins Haus gelangen können, zum Beispiel Garagen mit Zugang zum Haus. Wenn sie an diesen Stellen zusätzliche mechanische Sicherungen anbringen, wird sich jeder Einbrecher hier die Zähne ausbeißen und es lieber wo anders versuchen!

Bildquellenangabe: Rike / pixelio.de

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Ein Kommentar

  1. Simpsons Fan 24. Februar 2014

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